MISSBRAUCHSAKTEN VATIKAN! SIE WUSSTEN ALLES. SIE SCHWIEGEN. KINDER WURDEN WEITER AUSGELIEFERT.
Versetzte Beschuldigte. Verschleppte Verfahren. Geheim gehaltene Akten. Betroffene, denen jahrzehntelang niemand glaubte. Internationale Untersuchungen, kirchliche Dokumente und konkrete Fälle zeigen kein bloßes Versagen einzelner Personen. Sie zeigen wiederkehrende Entscheidungen, durch die der Ruf der Institution geschützt wurde – während Kinder schutzlos blieben. Es fehlte nicht an Hinweisen. Es fehlte an Konsequenzen. Über Jahrzehnte erhielten kirchliche Verantwortliche Hinweise auf sexualisierte Gewalt durch Priester und Ordensangehörige. Beschwerden wurden intern bearbeitet. Beschuldigte wurden versetzt, in andere Einrichtungen geschickt oder weiterhin in der Seelsorge eingesetzt. Strafverfolgungsbehörden erfuhren häufig nichts oder wurden erst Jahre später eingeschaltet. Die australische Royal Commission dokumentierte ein wiederkehrendes Muster: Beschwerden wurden nicht ernst genommen, Verfahren blieben innerhalb der Institution, beschuldigte Geistliche behielten Zugang zu Kinde...